Die Energiewende hat das große Ziel möglichst viel grünen Strom in das deutsche Stromnetz zu integrieren. Dabei gibt es jedoch ein großes Problem: Die regenerativen Energiequellen sind zwar unendlich aber nicht steuerbar bzw. abrufbar und bisher ist der produzierte Ökostrom nur zum Teil speicherbar. Möglich machen das Pumpspeicherkraftwerke, welche aber in Deutschland durch die geografischen Gegebenheiten nicht neu errichtet werden können.
Nun gibt verschiedene theoretische Ansätze, wie man Ökostrom speichern kann. Eine Möglichkeit ist die Umwandlung von Ökostrom, mittels Elektrolyse, in Gas. Das Gas könnte dann anschließend in das deutsche Gasnetz eingespeist werden. Die Möglichkeit von Windgas wird auch auf der VDI-Spezialkonferenz „Netzanbindung und Netzintegration von Erneuerbaren Energien“ diskutiert, da durch einfache Maßnahmen ein hoher Nutzen erzielt werden könnte.
Donnerstag, 12. April 2012
Montag, 19. März 2012
Energiewende: Stockender Netzausbau
Die deutsche Energiewende ist auf einem guten Weg. Ständig liest man von neuen Höchstwerten vom Ökostrom am Strommix und die Kritiker verstummen. Doch ein Thema ist immer aktuell und spricht nicht gerade für die Energiewende. Denn der notwendige Netzausbau geht zu langsam voran. Vor allem Bürgerinitiativen, welche gegen die Stromtrassen protestieren, machen den Netzausbau schwierig. So ist es nicht verwunderlich, dass der Ausbau teilweise bis zu vier Jahre hinter dem Ausbauplan liegt.
Hinzu kommt noch das auch langsam das Interesse und die Unterstützung der Bevölkerung schwindet. Auch die Meldung der Bundesnetzagentur, dass die Netzentgelte um bis zu 54 Prozent steigen, dürften dabei nicht hilfreich sein.
Hinzu kommt noch das auch langsam das Interesse und die Unterstützung der Bevölkerung schwindet. Auch die Meldung der Bundesnetzagentur, dass die Netzentgelte um bis zu 54 Prozent steigen, dürften dabei nicht hilfreich sein.
Freitag, 2. März 2012
Photovoltaik: Förderung sinkt!
Nun ist es soweit und die Förderung für Solarenergie wird gekürzt. Am Mittwoch hat auch das Bundeskabinett das Konzept von Umweltminister Röttgen und Wirtschaftsminister Rösler bestätigt, womit demnächst die Solarförderung drastisch zurück gehen soll. Ganz genau geht es dabei um Einschnitte in Höhe von 20 - 30 Prozent, abhängig von der Leistung und der Größe der Anlage. Hauptgrund war, dass die Solarenergie stark gefördert wurde aber nur wenig Anteil an der Energiewende bzw. am Strommix hat und nur die Kosten und damit auch den EEG-Anteil unverhältnismäßig in die Höhe getrieben hat. Inwieweit sich die Kürzung auf den Zu- und Neubau für Photovoltaikanlagen auswirken wird, ist noch nicht abschätzbar aber wahrscheinlich wird die Nachfrage stark sinken.
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